Gründe für das Scheitern von Kronen und Brücken
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Sekundärkaries am Kronenrand (© Prof. Kerschbaum)Über Misserfolge von Kronen- und Brücken-Restaurationen, die übrigens recht selten sind, liegt eine Fülle von Untersuchungen vor. So scheitern pro Jahr in den ersten zwei Jahren meist weniger als ein Prozent. Die Überkronung ist also ein recht sicheres Verfahren.
Zusammengefasst ergibt sich folgendes Bild: Frühverluste (in den ersten fünf Jahren) gehen teilweise auf das Konto von Behandlungsfehlern, technischen Mängeln, Problemen bei der Gesunderhaltung des Zahnmarkes ("Nerv") und Indikationsfehlern. Spätverluste (etwa nach dem fünften Jahr) treten vor allem aufgrund von Sekundärkaries und Zahnbett-Erkrankungen (Parodontitis) auf, diese wiederum hängen meist intensiv mit der Mundhygiene zusammen, können aber auch durch die ungünstige technische Gestaltung des Zahnersatzes begünstigt werden.

