Zahnpasta - nicht nur der Frische wegen
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(© Fotolia.com/Smileus)Heute gibt es gegen fast alle Probleme mit der Mundgesundheit spezielle Zahnpasten zu kaufen. Es sind vor allem drei Inhaltsstoffe, die eine gute Zahnpasta ausmachen:
Fluorid ein in der Natur (bei uns in Deutschland zu gering) vorkommender Stoff, der den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säuren macht. Jede Paste sollte heute Fluorid enthalten.
Abrasive (schmirgelnde) Teilchen, die für die gute Putzwirkung sorgen. Bei Zahnpasten "für empfindliche Zähne" ist der Anteil solcher abrasiver Stoffe meist reduziert, bei sogenannten "Raucherzahnpasten" sind diese Anteile erhöht - weshalb man sie auch nicht täglich verwenden sollte, um freiliegende Zahnhälse nicht langfristig zu schädigen. Anderenfalls kann es zu sogenannten Putzdefekten insbesondere am Zahnhals kommen. In Verbindung mit falscher Putztechnik (Schrubben) besteht auch die Gefahr, dass die Zahnschmelzschicht im Laufe der Zeit dünner wird. Das relativ dunkle Dentin (Zahnbein) des Zahnes schimmert dann durch, der gewünschte Effekt (möglichst weiße Zähne) wird ins Gegenteil verkehrt.
Schäumende Stoffe. In diesem Schaum werden Essenreste eingefangen und können besser entfernt werden. Sie unterstützen die Reinigungswirkung und verkürzen die Reinigungszeit.
Dazu kommen:
Medizinische Zusätze: Viele Zahnpasten, die auch als „medizinische Zahnpasta" deklariert sind, enthalten zahnmedizinische Arzneimittel-Substanzen, die vor allem entzündliche Prozesse am Zahnfleisch bei regelmäßiger Anwendung unterstützend abheilen bzw. Erkrankungen vorbeugen können. Neue Entwicklungen beinhalten auch Zusätze, die die Entstehung neuen Zahnbelags bremsen können.
Geschmacksstoffe: Viele Erwachsene lieben solche Aromastoffe (z.B. Minze), die einen frischen Atem machen - Kinder dagegen finden sie oft "zu scharf" und bevorzugen mildere Produkte (z.B. Fruchtgeschmack).
Ein Hinweis zu Kinderzahnpasten:
Kinderzahnpasten dürfen nach Himbeere oder anderen Früchten schmecken, aber selbstverständlich keinen süßenden Zucker enthalten! Vor allem bei Klein- und Vorschulkindern sollte man Kinderzahnpasten nutzen, da sie den für das Alter richtigen Anteil an zahnstärkendem Fluorid enthalten: Kleinere Kinder können nach dem Zähneputzen noch nicht so gut ausspucken und neigen dazu, einen Teil der Zahnpasta zu verschlucken. Das ist nicht weiter schlimm; man sollte - solange das Kind noch nicht richtig ausspucken kann - die Zahnpastamenge entsprechend reduzieren, also etwa so groß wie ein Kirschkern portionieren.
Kräuterzusätze: Manche Zahnpasten beinhalten Kräuterextrakte (Auszüge). Sie sollen gereiztes Zahnfleisch beruhigen und Zahnfleischentzündungen vorbeugen. Ob sie ihr Versprechen wirkungsvoll einlösen, bezweifeln allerdings manche Zahnärzte, aber immerhin schaden die Kräuterzusätze auch nicht, sie schmecken zudem oft besonders frisch, und wenn sie dazu führen, dass man mehr auf die Pflege seines Zahnfleisches achtet, haben sie allein dadurch schon einen Pluspunkt verdient.

