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RUND UM DIE ZÄHNE / VORSORGE BEI KINDERN |
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| Fluoride für Kinder |
Was Fluoride sind, wie sie wirken und wo sie vorkommen,
erfahren Sie im Kapitel "Zahnschutz durch
Fluoride".
Die Zahnkaries bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren ganz
enorm zurück
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| © MEV |
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gegangen. Mehr als die Hälfte der 6-Jährigen haben heute naturgesunde
Zähne. Bei den 12-Jährigen finden sich weniger als 2 Kariesstellen!
Verbesserte Mundhygiene, gesundheitsbewusstes Ernährungsverhalten und die
verbreitete Nutzung von Fluoriden haben gemeinsam zu diesem Erfolg
beigetragen. |
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| Lokale Wirkung bevorzugt |
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| Fluoride sind deshalb weiterhin die tragende Säule der
Kariesvorsorge. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, Kinder (und
Erwachsene) mit Fluoriden zu versorgen. Bis vor einigen Jahren wurden Kindern
und Jugendlichen generell Fluoridtabletten zur Kariesvorsorge gegeben. Neuere
Empfehlungen wissenschaftlicher Organisationen berücksichtigen, dass
Fluoride vor allem durch direkten Kontakt mit der Schmelzoberfläche der
Zähne (lokal) wirken. Deshalb wird heute die lokale Prophylaxe bevorzugt:
fluoridiertes Speisesalz, Zahnpasta, Fluoridlack, Fluoridgele oder
-lösungen. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Fluoridtabletten die
Maßnahme der zweiten Wahl. |
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| Übersicht Kariesprophylaxe mit Fluoriden |
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| Fluoridiertes Speisesalz |
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| Seit einigen Jahren gibt es fluoridiertes Speisesalz (auch:
Jodsalz mit Fluorid). Es wird heute bereits in der Hälfte aller Haushalte
eingesetzt. Wenn Sie dieses statt des üblichen Speisesalzes bei der
Zubereitung der Mahlzeiten verwenden und Ihr Kind alles mitisst, was Sie essen,
hat fluoridiertes Speisesalz eine vor Karies schützende Wirkung. |
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| Zahnpasta |
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| s. Abschnitt "Zahnbürste & Co. für Kinder" |
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| Fluoridlack |
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| Bei besonderer Kariesgefährdung kann Ihr Zahnarzt
Fluoridlack auf die Zahnoberfläche Ihres Kindes auftragen. Das hemmt die
Kariesentstehung und fördert die "Reparatur" beginnender
Kariesschäden. |
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| Gele, Mundspülungen |
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| Auch die höher dosierten Fluoridgele und -lösungen
schützen den Zahn vor Karies. Ihr Einsatz kommt bei erhöhter
Kariesgefahr in Betracht, oder wenn nach zahnärztlicher Behandlung ein
besonderer kurzfristiger Schutz der Zähne erforderlich ist. Die
häusliche Anwendung von Fluoridgelen und -lösungen sollte bei Kindern
erst vom Schulalter an erfolgen. |
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| Fluoridtabletten |
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Kleinkinder erhalten in den ersten beiden Lebensjahren in der
Regel eine kombinierte Rachitis-/Kariesprophylaxe durch den Kinderarzt. Ob
danach weiter Fluoridtabletten gegeben werden sollen, bespricht man am besten
mit dem Zahnarzt. Entscheidend ist eine genaue Ermittlung der individuellen
täglichen Fluoridquellen. Erst wenn feststeht, wie viel Fluorid
täglich z.B. durch Trinkwasser, Speisesalz und Zahnpasta aufgenommen wird,
kann über eine zusätzliche Gabe von Fluoriden entschieden werden.
Dabei sollte die von Wissenschaftlern empfohlene Tagesdosis nicht
überschritten werden. Geringe Überdosierungen sind zwar
gesundheitlich meist unbedenklich, können aber zu weißen Flecken im
Zahnschmelz führen. |
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| Alter |
Fluoridkonzentration
im Trinkwasser in mg / l |
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< 0,3 |
0,3 - 0,7 |
> 0,7 |
| 0 - 6 Monate |
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| 6 - 12 Monate |
0,25 |
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| 1 - unter 3 Jahre |
0,25 |
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| 3 - unter 6 Jahre |
0,50 |
0,25 |
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| > 6 Jahre |
1,0 |
0,5 |
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| Quelle:
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Stand Stand:
06/2002 |
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