Kontraindikationen und Risiken

Die Voruntersuchung gibt Aufschluss über eventuelle Entzündungen, © KZBV/Lopata

Eine Extraktion ist nicht angezeigt, solange eine akute Mundschleimhauterkrankung oder ausgeprägte entzündliche Erkrankung im Bereich des betroffenen Zahnes besteht. In diesen Fällen wartet man mit dem Zähneziehen bis zum Abklingen der Erkrankung. Bei tumorösen Erkrankungen von benachbartem Zahnfleisch oder Knochen mit Verdacht auf Bösartigkeit soll grundsätzlich auf eine Extraktion verzichtet werden.

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Mögliche Komplikationen

Sowohl während als auch nach der Behandlung können Komplikationen auftreten, die nach Möglichkeit sofort vom Zahnarzt therapiert werden sollten. Ist dies nicht möglich, so ist die zügige Weiterbehandlung durch Überweisung an einen Oral-Chirurgen, Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen oder eine entsprechende Klinik zu veranlassen.

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Voruntersuchung und Behandlungsschritte

Um die Form der Zahnwurzeln, den Abstand zu wichtigen anatomischen Nachbarstrukturen und den Zustand des umgebenden Knochens beurteilen zu können, ist eine aktuelle Röntgenaufnahme notwendig. Erst dann kann der Zahnarzt das therapeutische Vorgehen planen und gegebenenfalls bereits die Vorbereitungen für zusätzliche operative Maßnahmen treffen.

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Wann muss man einen Zahn ziehen?

© Daubländer

Zahnärzte sind heute mehr denn je bemüht, die Zähne des Patienten möglichst lange zu erhalten. Dennoch kann es vorkommen, dass ein Zahn nicht mehr zu retten ist. Dann hilft nur eins: Der Zahn muss raus! Manchmal müssen sogar gesunde Zähne entfernt werden. Das sind die wichtigsten Gründe fürs Zähneziehen:

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